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Faszination Kuba!


Kuba ist anders, Kuba macht süchtig. Wenn man aus dem Urlaub kommt und gefragt wird, wie es denn gewesen sei, dann kann man oft gar nicht erklären, was an Kuba so atemberaubend ist. Strände gibt es woanders auch, der Landschaft wegen fährt man eh´nicht hin, der Service ist mies, alles ist teuer, die Flora und Fauna belanglos.

Also?

Widersprüche ...

Es ist ein faszinierendes Land, anders als alle anderen Gebiete in Latinolandia. Ungeheure Spannungen, hervorgerufen durch das Zusammentreffen dreier entgegengesetzter Einflüsse: kommunistisch-kollektives Wirtschaften, individualistisch-hedonistische Mentalität, krudester Darwin- und Dollarkapitalismus im Kampf ums nackte Überleben.
Kommunikative, fröhliche, verzweifelte Menschen, die kämpfen, tanzen, an Ausreise denken. Solidarität der Familien, Einzelmenschen, die ein paar Dollars täglich zusammenergattern,-stehlen, -erarbeiten, wie ein Junkie für seinen täglichen Schuß. Beißender Spott, Rum und Absurdität. Zuckerrohr, subtropischer Sternenhimmel und nächtelange Diskussionen mit Taxifahrern, Kadern und Huren. Ein ekelhafter Polizeistaat, ein Paradies auf Erden.

Emotionen ...

Kuba geht an die Nieren. Man kann es nur hassen oder lieben, meistens jedoch wird daraus eine Hassliebe und die Flugzeuge sind voll von Kuba-Junkies, die schon zig-mal auf der Insel waren.

Zeitreise ...

Kuba ist eine Zeitreise. Abtauchen in eine andere Dimension, der letzte Flecken auf dem blauen Planeten, wo die Uhren noch anders gehen. Revolutionsmuff, Cocktails, Musik und die einzigartige Gesellschaft fesseln jeden, der nicht in den All-Inclusive Ghettos verharrt. Wer auf Kuba ist, der verschwendet keine Minute einen Gedanken an die Heimat

Verwicklungen ...

Kuba erleben heisst, Teil des Sozialgeflechts werden, Teil des ganzen. Man besucht nicht ein fremdes Land und sieht sich die sogenannten Touristen-Attraktionen an (kann man auch), man wirkt am Geschehen mit, indem man Freundschaften knüpft und nicht umhin kommt, tief hinter die Kulissen zu gucken. Die Atmospähre dieses schrecklich-schönen Landes fasziniert jeden.

Widernisse ...

Kubas Widernisse zwingen einen zur Auseinandersetzung mit diesem Land. Wer Leute näher kennenlernt, wird hautnah mit den täglichen Problemen und den Auswirkungen des kommunistischen Regimes konfrontiert. Man selbst wird Opfer dieser Auswirkungen, wie miserable wirtschaftliche Lage, schlechter Transport, keine Informationen, Lügen, Verspätungen, Bürokratie, Repression und hoher Preise.

Wechselspiele ...

Kubas Menschen trotzen den Umständen und sie sind fröhlich, aber hoffnungslos. Als Tourist scheint man für viele Kubaner ein Teil einer möglichen Lösung zu sein, zumindest jedoch Informationsquelle und willkommene Abwechslung. Kuba ist wie ein interaktives Computerspiel, indem alles schief geht. Aber trotzdem macht es Spass, mitzuspielen. Der kubanische Zynismus gilt einzig den leeren Versprechungen Fidel Castros. Ansonsten wird latino-gemäss das Leben genossen, sofern es die begrenzten Mittel zulassen. Musik, Sonne, Erotik und Solidarität sind allgegenwärtig.

Stillstand ...

Kubas Zeit steht zum Einen zum Glück still, zum anderen ist es ein Dilemma. Wenn die politische und wirtschaftliche Situation sich erst ändert, dann ändert sich auch die Gesellschaft. Dann kommen die Amis und die Gesellschaft zerfällt noch mehr in diejenigen ohne Devisen und in diejenigen mit Devisen.

Atmosphäre ...

Diese einzigartige Atmosphäre, die Mentalität der Leute, die Struktur der Gesellschaft, das beklemmend-sichere Gefühl auf den Strassen, die Unlogik und Unwahrhaftigkeit der kommunistischen Gesellschaft, der unverwechselbare Latino-Mix aus Hoffnungslosigkeit und trotziger Fröhlichkeit, all dies wird dann beseitigt sein und keiner weiss, ob es ein Segen oder Fluch ist. Kuba wird vielleicht irgendwann irgendein Reiseland wie jedes andere -etwa asiatische Länder- sein. Dann ist man Beobachter, aber nicht Teilnehmer.

Einzigartigkeit ...

Kuba muss man deswegen jetzt bereisen und verstehen. Um es verstehen zu können, haben wir diese homepage erstellt. Es geht nicht nur um billige Unterkünfte oder Fahrpläne. Es geht um den Versuch, dieses einzigartige Gewebe aus Latinomentalität und Polizeistaat zu erklären und wie man als Tourist darin verwickelt wird. Wer nicht darin verwickelt worden ist, der hat das Land nicht kennen gelernt und nichts verstanden und sollte lieber nach Asien fahren. Wer jedoch vom Latino-Fieber gepackt ist und mehr Details wissen will, der muss jetzt einen Sprung machen zum
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